50 Oberschüler und Oberschülerinnen im Bundestag

Am 8.9. 2016 besuchten die Realschulklassen 10aR und 10cR der Oberschule Wathlingen im Rahmen ihrer Klassenfahrt nach Berlin die Celler Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann.

Frau Lühmann stand den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort und berichtete sehr informativ und überzeugend von ihrer Arbeit im Bundestag. Sie führte die Gruppe durchs Paul-Löbe-Haus (wo das Foto entstand)  und weiter durch einen Tunnel ins Reichstagsgebäude. Bei herrlichem Wetter konnte die Gruppe hier von der gläsernen Kuppel aus den Blick über Berlin genießen.

Jugendbuchautoren  zu Gast in der Oberschule Wathlingen

Die 7.- und 8.- Klässler der Oberschule Wathlingen hatten am 23. und 24. Juni Gelegenheit, einen  Kinder- und Jugendbuchautoren  bei einer Lesung  zu erleben.

Im Rahmen der 13. Celler Jugendbuchwoche hatte  sich die Schule wie auch schon in den vergangenen Jahren um Autorenlesungen beworben. Diesmal kamen die Autoren Thomas Fuchs und Jens Schumacher, um im Forum in vier Lesungen vor insgesamt über 200 Schülerinnen und Schülern über ihre Bücher und ihre Arbeit zu sprechen.

Thomas Fuchs las u.a. aus den Büchern  „Falsche Zeit, falscher Ort“  und „Treffpunkt irgendwo“ . Das erste Buch handelt von dem  Amoklauf eines Schülers, im zweiten geht es um eine Liebesgeschichte, Hausbesetzer in Berlin, ein gestohlenes Handy und  einen Punk. 

Jens  Schumacher setzte in seiner Lesung  Texte aus seiner  Spielkartenreihe „Black Stories“ ein und die Zuhörer mussten durch logisches Denken und vor allem Querdenken Verbrechen auf die Spur kommen  bzw. Unfälle aufklären.

Am Schluss der Lesungen hatten die Schüler/innen Gelegenheit, Fragen zu stellen. So erfuhren sie  vieles über das Leben eines Autoren, wie z.B. ein typischer Arbeitstag aussieht, über die Vorgehensweise und Tricks beim Bücherschreiben oder  wie der Autor an Ideen kommt.

Kurzum – die Schüler/innen und Lehrer/innen erlebten spannende  Autorenbegegnungen  mit vielen Anregungen, vor allem zum Querdenken und natürlich zum Lesen.  Es waren zwei sehr interessante
Vormittage!

Austausch zweier Kulturen

Den erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7dR am 03.05.2016, als sie mit ihrer Religionslehrerin Fr. Baiduc die Mevlana Moschee in Nienhagen besuchten.

 

Seit einiger Zeit wurde das Thema „Islam“ im Unterricht behandelt. Anfangs war den Jugendlichen nicht klar, was es bedeutet, wenn man von den „fünf Säulen des Islam“ spricht, oder wieso gläubige Muslime stets nach Mekka beten. Nachdem der Aufbau einer Moschee behandelt wurde kam die Idee auf, doch auch mal DIE Moschee in der Nachbarschaft zu besuchen und hier zeigte sich: Die Klasse hatte gut aufgepasst und konnten dort alle Fragen beantworten!

 

Wir wurden dort sehr herzlich empfangen, bekamen eine Führung durch die unterschiedlichen Räumlichkeiten und auch der Imam der Moschee begrüßte uns und war dabei, was uns eine große Ehre war.  Wir durften den Gebetsraum ansehen, die Koranschule, die Waschräume, in denen man sich vor dem Gebet in einer bestimmten Reihenfolge waschen muss und auch einen Versammlungsraum- hier wurden wir noch mit selbstgebackenen Snacks und Getränken verwöhnt und durften alle Fragen stellen, die uns einfielen. Es war ein gelungener Nachmittag, nach dem uns die Moschee in der Nachbarschaft nicht mehr fremd ist! Vielen Dank dafür!

Oberschule Wathlingen probt Vorstellungs-gespräche in der Volksbank Südheide eG

Sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben,  ist nicht leicht. Die Schüler/innen der Oberschule Wathlingen werden daher im Unterricht der Fächer Deutsch und Wirtschaft gründlich darauf vorbereitet. Darüber hinaus  nehmen alle Neuntklässler jedes Jahr  an einem von der Volksbank angebotenen Bewerbertraining teil.

So saß auch in diesem Jahr am 2. Mai der gesamte neunte Jahrgang  (bestehend aus mehr als 120 Haupt- und Realschüler/innen) erwartungsvoll im Forum der Oberschule Wathlingen und hörte den Ausführungen des Geschäftsstellenleiters der Volksbank Südheide eG in Wathlingen, Herrn Ingmar Schmidt, aufmerksam zu.

In den zwei Schulstunden konnten die Schüler/innen viel Wissenswertes zum Thema „Wie bewerbe  ich mich erfolgreich?“  erfahren, angefangen von der schriftlichen Bewerbung, über die Kontaktaufnahme  zum zukünftigen Arbeitgeber bis hin zum Vorstellungsgespräch mit seinen wichtigen Aspekten wie z.B.  „erster Eindruck“,“ Haltung“,“ Blickkontakt“ . Da es bei vielen Unternehmen heutzutage üblich ist, eine Online-Bewerbung einzureichen, fehlte auch dieser Aspekt nicht, genau so wenig wie viele gute praxisnahe Tipps aus der langjährigen Erfahrung Herrn Schmidts. So ist es z.B. durchaus üblich, dass Arbeitgeber die Bewerber im Internet „googeln“. Wenn Schüler/innen ihre Profile bei Facebook, Instagram oder Twitter öffentlich einstellen, dann kann der zukünftige Chef ggf. sehr private Fotos sehen, die unter Umständen dazu führen, dass ein Bewerber gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird - auch wenn er gute Noten hat!
Herr Schmidt bezog die Schülerinnen und Schüler an vielen Stellen in seine Ausführungen mit ein, so dass  die  zukünftigen  Bewerber/innen   am Ende motiviert und mit vielen guten Anregungen für ihre eigene Arbeitsplatzsuche diesen ersten Teil des Trainings verließen.

Der zweite Teil des Bewerbertrainings fand für jede Klasse gesondert an einem anderen Tag in den Räumen der Geschäftsstelle der Volksbank Südheide eG in Wathlingen statt.  Jeder Schüler/jede Schülerin  erhielt hier in authentischer Umgebung die Möglichkeit,  ein Vorstellungsgespräch zu proben.  Die Erfahrung, solch eine aufregende Situation schon einmal erlebt zu haben, und das professionelle Feedback  werden den Schüler/innen ganz bestimmt weiterhelfen, wenn es ernst wird und sie wirklich beim ersten Vorstellungsgespräch eingeladen sind.

Kooperation zwischen Oberschule Wathlingen und Axel-Bruns-Schule im zweiten Jahr erfolgreich

„Not macht erfinderisch“ – das könnte das Gründungsmotto einer äußerst erfolgreichen Kooperation zweier Schulen im Landkreis Celle sein. „Wir konnten das Profil „Technik“ im Realschulzweig der Oberschule nicht anbieten“, so der Leiter der Oberschule Wathlingen, Andreas Gantz“ wir hatten aber viele Schülerinnen und Schüler, die dieses Angebot gerne gewählt hätten.“

So fragte man einfach an der BBS Celle 2 an, ob nicht diese Schule das Angebot befriedigen könnte. Beide Schulleitungsteams trafen sich und erarbeiteten ein Konzept, wie dieses zu managen sei. Neben inhaltlichen und organisatorischen Details musste auch das Problem des Transportes gelöst werden. Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 fahren nun die Jugendlichen der 9. Und 10. Klasse der OBS Wathlingen, die das Profil Technik gewählt haben, dienstags nach der 4. Stunde nach Celle um dort Grundlagen in den Fachbereichen Holz- und Bautechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Metalltechnik und Druck- und Medientechnik  zu erlernen.

„Wir profitieren hier von dem exzellenten Know-how der Fachpraxislehrer der Berufsschule und von Werkstätten, die wir in dem Umfang und in der Qualität nicht ansatzweise bieten können“ beschreibt Oberschuldirektor Gantz die Vorteile der Zusammenarbeit. Aber auch für die BBS ergeben sich Vorteile aus dieser Kooperation, wie Studiendirektor Heinrich von Fintel darstellt: „Wir verzeichnen bei den Wathlinger Schülerinnen und Schülern eine sehr hohe Motivation zur Mitarbeit in den technischen Fachbereichen. Alle erhalten bei  erfolgreicher Teilnahme Zertifikate über ihre Qualifizierungen, die sie wiederum für Berufswahl und Bewerbungen nutzen. Die Zusammenarbeit mit der ObS Wathlingen ist ein Beispiel für gelingende Berufsorientierung  junger Menschen.“

Die Schülerinnen und Schüler sind jedenfalls begeistert: „Ich werde nach der Oberschule weiter die BBS 2 besuchen. Das hätte ich vor zwei Jahren noch nicht gedacht“, so Julius Lüning, Schüler der 10. Klasse und seine Mitschülerin Jasmin Schillig ergänzt: „Ich habe gar nicht gewusst, dass ich handwerklich begabt bin. Das habe ich festgestellt, weil wir die verschiedenen Fachbereiche der BBS kennen gelernt haben. Der Unterricht macht durch den hohen Teil an Praxis jedenfalls viel Spaß!“

Auch die Landesschulbehörde unterstützt den Weg, den die beiden Schulen eingeschlagen haben, wie Regierungschuldirektorin Elke Oppermann aus Lüneburg und ihr Celler Kollege Peter Reinert anlässlich der Vorstellung der Kooperation im Rahmen einer Dienstbesprechung an der BBS2 betonten. 

Starker Auftritt der Schulband bei der CRI

Gut gefüllt war die Halle der Celler Rockmusikinitiative am vergangenen Freitag, 11.03.2016 bei der diesjährigen School Sounds Veranstaltung, bei der Schulbands die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Mit dabei waren die Bands der Oberschulen aus Soltau, Winsen, Celle 2 und Wathlingen.

 

Das, was die Schülerinnen und Schüler auf der Bühne ablieferten, war aller Ehren wert. Nicht nur bei an den Einzelinstrumenten zeigten sich viele Talente sondern auch das Zusammenspiel gelang in der Regel überzeugend. Die Songauswahl orientierte sich  an aktuellen  Hits und solchen der letzten Jahrzehnte, sodass es den Bands mühelos gelang, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Den wohl bemerkenswertesten Auftritt legte die Band der OBS Wathlingen unter der Leitung von Felix Gehrke hin, die schon zum dritten Mal an dieser Veranstaltung teilnahm. Ihre Songauswahl war etwas gewagt, zeigte aber das breite musikalische Spektrum der jungen Formation. Songs von System of a Dawn, Rage against the Machine und Evanessence werden ja nicht täglich im Radio gespielt, wurden aber ebenso souverän interpretiert wie bekannteres Material von Lenny Kravitz oder Green Day.

 

Begeistert war auch unser Schulleiter, Herr Gantz, selbst Gründungs- und Ehrenmitglied der CRI. „Genau das war der Grund, warum wir vor über dreißig Jahren die CRI gegründet haben. Junge Leute sollten die Möglichkeit bekommen, Musik zu machen und sie zu präsentieren und es freut mich ungemein, dass meine Schüler heute diese Angebot annehmen.“

 

Die Veranstaltung zeigte jedenfalls wieder, wie viel Potenzial in den Schulen vorhanden ist. „Da waren viele Talente heute auf der Bühne, die in den nächsten Jahren die regionale Szene bereichern werden. Von einigen dieser jungen Leute wird noch viel zu hören sein“, so das Fazit von Herrn Gantz.

Projekt-Parcours-Tag der neunten Realschulklassen der Oberschule Wathlingen bei der Brillux GmbH & Co. KG in Celle

Am 14.1.2016 lud die Niederlassung der Firma Brillux ausgewählte und motivierte Realschulschülerinnen und –schüler der Oberschule Wathlingen nach Celle ein. Vor Ort gab es zunächst eine kleine Einführung über die Produkte,  Zielgruppen, Ausbildungssituation und die Anforderungen an Auszubildende für den Beruf der Groß- und Außenhandels-kaufleute des familiengeführten Unternehmens, das Hersteller und deutschlandweit führender Direktanbieter und Vollsortimenter im Lack- und Farbenbereich mit Hauptsitz in Münster ist.

Im Anschluss an die Einführung nahm sich die Belegschaft der Niederlassung Zeit, um den Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen einen Einblick in die Tätigkeiten und Fertigkeiten eines/einer Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau bei der Firma Brillux zu ermöglichen.

Hierbei lernten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel die unterschiedlichen Eigenschaften verschiedener Farben im Hinblick auf Verschmutzung und Reinigung der Oberflächen, das Führen von Verkaufsgesprächen, die verschiedenen Schritte bei der Verkaufsabwicklung kennen, sowie das Kommissionieren der Ware und das Abtönen der von Kunden gewünschten Farben am betriebseigenen Farbmischsystem.

Neben vielen berufspraktischen Aspekten für die Schülerinnen und Schüler blieb vor allem die anschauliche und schülerorientierte Durchführung des jungen Brillux-Teams in Erinnerung.

 

Zum Unternehmen Brillux

Brillux…mehr als Farbe

Brillux ist Hersteller und deutschlandweit führender Direktanbieter und Vollsortimenter im Lack- und Farbenbereich mit Sitz in Münster. Das Familienunternehmen mit vier Werken in Münster, Unna, Herford und Malsch und über 160 Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Polen beschäftigt über 2400 Mitarbeiter und gilt als Innovationsmotor der Branche. Getreu der Firmenphilosophie „… mehr als Farbe“ steht Brillux seit über 125 Jahren für höchste Qualität, umfassenden Service und innovative Komplettlösungen für die Baubranche. Informationen unter www.brillux.de

 

Wathlinger Schulen bilden Konfliktlotsen aus

Was vor 15 Jahren mit der Ausbildung der ersten Konfliktlotsen an der Hauptschule begann, ist heute in der Oberschule Wathlingen im Rahmen des Konzeptes „Sozialkompetenz und Mediation“ fest verankert.

 

 WATHLINGEN. Ziel ist es, mit Hilfe von geschulten Lehrern und ausgebildeten Konfliktlotsen gegenseitige Achtung in der Schulgemeinschaft zu vermitteln. Erstmalig werden zurzeit Schüler der Oberschule Wathlingen und der Janusz-Korczak-Schule in Kooperation zu Konfliktlotsen ausgebildet. Die Ausbildung leiten die Lehrerinnen Yvonne Baumann, Lisa Anton und Katja von Pawelsz.

 

20 geeignete Schüler aller Schulzweige des 8. Jahrgangs waren an einem Schnuppertag aus etwa 70 Bewerbern ausgewählt worden. Die Ausbildung erfolgt in Blöcken, vergangene Woche trafen sich die angehenden Konfliktlotsen in Müden. Ziel war es, die Schüler mit dem Mediationsverfahren vertraut zu machen und ihnen die wichtigsten Techniken in Gesprächsführung zu vermitteln. Im Juni wird die Ausbildung mit einem Zertifikat abgeschlossen, so dass die Schüler nach den Sommerferien als Paten im 5. Jahrgang eingesetzt werden können. Sie sollen dann bei Schülerkonflikten vermitteln.

„Für uns ist es eine besondere Auszeichnung an der Ausbildung teilzunehmen. Die ganze Schule weiß, dass wir hier mitfahren dürfen“, sagte Sandro von der Förderschule. „Als ich Fünftklässlerin war, fand ich es super, dass es Große gab, die sich um uns gekümmert haben und uns geholfen haben. Jetzt darf ich selber die Ausbildung machen und Fünftklässler unterstützen“, erklärte Oberschülerin Lenja.

Wir sitzen alle in einem Boot - Einfühlsamer Buß-und Bettagsgottesdienst an der Oberschule Wathlingen

 

Voll besetzt war das Forum der Oberschule Wathlingen am letzten Mittwoch in der 3. Und 4. Stunde. Unter dem Motto: „Wir sitzen alle in einem Boot“ waren alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, an einem Buß- und Bettagsgottes-dienst teilzunehmen. Und nicht nur die evangelischen Kinder der Schule, sondern auch Schülerinnen und Schüler ohne Konfession oder  anderer Konfessionen und Religionen nahmen an der Andacht teil. Religionslehrerin Anja Baiduc hatte mit Kindern der 7. Klasse des Gymnasialzweiges die Feier inhaltlich vorbereitet und den aktuellen traurigen Ereignissen von Paris angepasst. Der Gedanke des friedlichen Miteinanders, der Toleranz, der Hilfsbereitschaft und des Mitgefühls zog sich nicht nur bei per Video eingespielten Beiträgen von Sido oder Joko und Klaas wie ein Roter Faden durch die Veranstaltung.  So trugen einzelne Schülerinnen und Schüler Erlebnisse von Flüchtlingen vor und in den Fürbitten wurde den Opfern und Familien der Anschläge von Paris gedacht. Die gemeinsam gesungenen Lieder, die inhaltlich gut auf das Motto der Feier abgestimmt waren, wurden von Musiklehrer Felix Gehrke begleitet. Ein gemeinsam gebetetes Vaterunser und der gespendete Segen beendeten einen äußerst gelungenen, modern gestalteten  und schülerorientierten Schulgottesdienst.

Alle Kinder hätten nicht überlebt. Das Auto von Karl-Heinz Pinkpank vom ADAC rauschte an den Leitkegeln vorbei, die die Fünftklässler an einer für sie vermeintlich sicheren Stelle aufgestellt hatten. „Stellt die Hütchen dort auf, wo ihr glaubt, dass mein Wagen zum Stehen kommt und euch nichts passieren würde“, hatte Herr  Pinkpank die Schüler aufgefordert, bevor er in sein Auto stieg, mit 30 Stundenkilometern bis zu einer Linie fuhr und dort eine Vollbremsung hinlegte.

„Achtung Auto!“ heißt das Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC, welches Ende August bei strahlendem Sonnenschein für die vier fünften Klassen zum zweiten Mal an der Oberschule Wathlingen auf dem Stundenplan stand. Mit verschiedenen Übungen vermittelte Herr Karl-Heinz Pinkpank vom ADAC den Schülerinnen und Schülern den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg. Ziel dieses Programms ist es, den Kindern die Gefahren im Straßenverkehr praxisnah und so realistisch wie möglich zu erklären und dazu beizutragen, das Unfallrisiko auf ihrem Schulweg und in ihrem Alltag zu minimieren.

In der Praxis bedeutete dies, dass die Schülerinnen und Schüler auf der Stichstraße der Kantallee zunächst ausprobierten, wie schnell sie selbst aus dem Lauf heraus auf Befehl stoppen können. Danach sollten die Kinder den Anhalteweg eines Autos bei 30 Stundenkilometern schätzen. Dabei stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass fast keines der Kinder den Unfall überlebt hätte, da der Bremsweg eines Autos doch länger als von ihnen gedacht ist.

Des Weiteren verdeutlichte Herr Karl-Heinz Pinkpank den Kindern, wie wichtig das Tragen eines Fahrradhelms im Straßenverkehr ist und dass es eher „uncool“ ist, diesen nicht zu tragen. Erschreckend war die Zahl der Kinder, die zugaben, dass sie sich während der Autofahrt nicht anschnallen oder keinen Kindersitz benutzen, obwohl sie noch nicht 1,50m groß sind. Dass das Anschnallen ihr Leben retten kann, erfuhren die Kinder dann hautnah als sie selbst im Auto Platz nahmen und eine Vollbremsung bei 30 Stundenkilometer miterlebten. „Da fliegt man ganz schön weit nach vorne.“, bemerkte eine Schülerin und ergänzte:“ Mein Papa schnallt sich nie an, aber jetzt werde ich so lange Theater im Auto machen, bis er sich anschnallt. Das rettet einen!“.

„Achtung Auto!“ ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrserziehung, da so die Schülerinnen und Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert und vorausschauendes sowie rücksichtsvolles Verhalten gefördert werden. Deshalb, so die Mobilitätsbeauftragte Daniela Bachl, wird dieses Sicherheitstraining auch in den kommenden Jahren ein fester Bestandteil der Verkehrserziehung des 5. Schuljahres an der Oberschule Wathlingen sein.

Oberschule Wathlingen nimmt am Bewerbertraining der Volksbank Südheide eG teil

 

Sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben,  ist nicht leicht. Die Schüler/innen der Oberschule Wathlingen werden daher im Unterricht der Fächer Deutsch und Wirtschaft gründlich darauf vorbereitet. Darber hinaus  nehmen alle Neuntklässler jedes Jahr  an einem von der Volksbank angebotenen Bewerbertraining teil.

 

So saß auch in diesem Jahr am 23. April der gesamte neunte Jahrgang  (bestehend aus 120 Haupt- und Realschülern) erwartungsvoll im Forum der Oberschule Wathlingen und hörte den Ausführungen des Geschäftstellenleiters der Volksbank Südheide eG in Wathlingen, Herrn Ingmar Schmidt, aufmerksam zu.

 

In den zwei Schulstunden konnten die Schüler/innen viel Wissenswertes zum Thema „Wie bewerbe  ich mich erfolgreich?“  erfahren, angefangen von der schriftlichen Bewerbung, über die Kontaktaufnahme  zum zukünftigen Arbeitgeber bis hin zum Vorstellungsgespräch mit seinen wichtigen Aspekten „erster Eindruck“,“ Haltung“,“ Blickkontakt“ etc. Da es bei vielen Unternehmen heutzutage üblich ist, eine Online-Bewerbung einzureichen, fehlte auch dieser Aspekt nicht, genau so wenig wie viele gute praxisnahe Tipps aus der langjährigen Erfahrung Herrn Schmidts. So ist es z.B. durchaus üblich, dass Arbeitgeber die Bewerber im Internet „googeln“.Wenn Schüler/innen ihre Profile bei Facebook, Instagram oder Twitter öffenlich einstellen, dann kann der zukünftige Chef ggf. sehr private Fotos sehen, die unter Umständen dazu führen, dass ein Bewerber gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird - auch wenn er gute Noten hat!
Herr Schmidt bezog die Schülerinnen und Schüler an vielen Stellen in seine Ausführungen mit ein, so dass  die zukünftigen Bewerber/innen   am Ende motiviert und mit vielen guten Anregungen für ihre eigene Arbeitsplatzsuche diesen ersten Teil des Trainings verließen.

 

Und für den zweiten Teil des Bewerbertrainings stehen die Termine bereits fest. In den Räumen der Geschäftsstelle der Volksbank Südheide eG in Wathlingen starten die Klassen in den nächsten Wochen in  die nächste Runde. Die Schüler/innen erhalten hier in authentischer Umgebung die Möglichkeit, einzeln oder in Kleingruppen Vorstellungsgespräche zu simulieren. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, um das  Gelernte umzusetzen bzw. wertvolle Erfahrungen zu sammeln, von denen  die Schüler/innen später bei ihrem ersten echten Vorstellungsgespräch nur profitieren können.

Vorlesewettbewerb an der Oberschule Wathlingen

Wie jedes Jahr im Dezember hat auch dieses Jahr die Oberschule Wathlingen am bundesweit stattfindenden Vorlesewettbewerb teilgenommen. Der Wettbewerb wird seit 56 Jahren vom deutschen Buchhandel ausgeschrieben und richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse. Siegerin an der Oberschule Wathlingen wurde diesmal Lara Blazek aus der 6b.
In den vorausgegangenen Wochen wurde innerhalb der verschiedenen Kurse des 6. Jahrgangs der/die beste Leser/in ermittelt. Dazu musste jeder Teilnehmer etwa drei Minuten aus einem selbst gewählten Text vorlesen. Die Jury, die sich auf dieser Stufe aus den Mitschüler/innen und der Lehrkraft zusammensetzt, bewertete jede Leseprobe nach bestimmten Kriterien und  wählte schließlich einen Kurssieger.
Am 12.12.2014  traten nun beim Schulentscheid die fünf Kurssieger Resit Ercal, Eray Ercal, Lara-Malin Blazek, Sarah Khadayrova und  Felix Schlehuber  gegeneinander an. Jede/r Schüler/in musste erneut aus einem selbst gewählten Text  und anschließend aus einem Fremdtext vorlesen. Alle Beteiligten hatten viel Spaß dabei, unter anderem weil die Bücher gut ausgewählt waren und manch einer so seinen Wunschzettel noch um einen Buchwunsch erweitern konnte.
Bei dem Schulentscheid bestand die Jury aus einigen Lehrkräften und Schülervertreterinnen, dem Schulsieger des letzten Jahres und   den Elternvertreterinnen für das Fach Deutsch. Eine Entscheidung zu treffen, war gar nicht so einfach, doch schließlich konnte Lara-Malin Blazek überzeugen, die sehr schön aus dem Kinderbuchklassiker „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner vorlas. Neben der offiziellen Urkunde erhielt sie einen Buchpreis. 
Lara wird im Februar beim Kreisentscheid gegen die Sieger der anderen Schulen aus dem Landkreis Celle  antreten. Wir drücken die Daumen!

Die Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs
Die Schulsiegerin Lara-Malin Blazek

4 Jahre „Ausbildungsbrücke“ in Wathlingen

 

Hans-Günter Hildebrandt sucht neue Mitstreiter

 

Jedes Jahr verlassen viele Jugendliche die Oberschule Wathlingen mit dem Hauptschul- oder Realschulabschluss. Dennoch finden nicht alle den Weg in eine geeignete Berufsausbildung. Hier bieten Ausbildungspaten ihre Hilfe an, um mit förderungswilligen Abschlussschülern den richtigen Weg in den Beruf zu ermitteln. Diplomingenieur Hans-Günter Hildebrandt, der das Patenmodell betreut, sucht nunmehr neue Mitstreiter für die gute Sache.

 

Vor gut vier Jahren wurde das Projekt „Ausbildungsbrücke“ unter der Regie des Dipl. Ing´s Jürgen Köhler an der Hauptschule Wathlingen ins Leben gerufen. Vier Ehrenamtliche nahmen einzelne Schülerinnen und Schüler „unter ihre Fittiche“ und begleiteten sie erfolgreich bis in die Berufsausbildung hinein. Einer von ihnen: Hans-Jürgen Hildebrandt, der sich neben seinem Beruf als Geschäftsführer eines Unternehmens in seiner Freizeit seit 2011 als Ausbildungspate engagierte. Jetzt hat Hildebrandt, nunmehr im Ruhestand, die Leitung der „Ausbildungsbrücke“, einer Initiative der „Diakonie“, übernommen. Er sucht auf diesem Wege neue Mitstreiter, die sich als Ausbildungspaten und –patinnen in Wathlingen engagieren möchten.

Hans-Günter Hildebrandt ist es zu verdanken, dass ein zurückhaltender Schüler mit Migrationshintergrund allen Prognosen zum Trotz durch individuelle Hilfe den Erweiterten Sekundarabschluss erreicht hat und jetzt das Abitur anstrebt. Sein neuer Klient, der Zehntklässler des Hauptschulzweiges, Jonas Gemmingen von Massenbach, freut sich über die Hilfe durch den erfahrenen Hobbypädagogen. „Herr Hildebrandt ist für mich nicht nur ein Ratgeber. Er hat meine Schwächen erkannt und hilft mir, sie erfolgreich zu bearbeiten!“, so der 16-jährige Jonas.

Jo-Kathrin Elsner, Sozialpädagogin an der Oberschule Wathlingen und seit 2010 mit dem Projekt „Ausbildungsbrücke“ betraut, zieht eine äußerst positive Bilanz der Zusammenarbeit mit den Ausbildungspaten: „Jede der Ausbildungspatinnen, jeder Ausbildungspate hat hier gute Arbeit geleistet. Und die Schülerinnen und Schüler danken es ihnen.“ Auch Schulleiter Andreas Gantz freut sich über den Einsatz der Ausbildungspaten. „Ich würde mich freuen, wenn das von Herrn Hildebrandt geleitete Patenmodell weitere Unterstützer bekäme. Es gäbe genügend dankbare Schülerinnen und Schüler.“

Interessierte Erwachsene mit Berufserfahrung können sich unter www.ausbildungsbruecke.patenmodell.de informieren oder sich direkt an Hans-Günter Hildebrandt wenden: hildebrandt.hansg@Ingenieur.de

 

Zum Foto:

Ausbildungspate Hans-Günter Hildebrandt mit seinem Klienten, dem 16 – jährigen Schüler der Oberschule Wathlingen, Jonas Gemmingen von Massenbach bei der Internetrecherche.

 

Vorlesewettbewerb an der Oberschule Wathlingen
Zum 55. Mal fand in diesem Jahr der bundesweit vom Deutschen Buchhandel ausgeschriebene Vorlesewettbewerb statt und auch die Oberschule Wathlingen nahm zum wiederholten Mal daran teil. Sieger wurde Björn Specht aus der 6a.
In den vorausgegangenen Wochen ist zunächst innerhalb der Klassen der/die beste Leser/in ermittelt worden. Dazu musste jeder Teilnehmer etwa drei Minuten aus einem selbst gewählten Text vorlesen. Die Jury, die sich auf dieser Stufe aus den Klassenkameraden und der Lehrkraft zusammensetzt, bewertete jede Leseprobe nach bestimmten Kriterien und wählte schließlich einen Klassensieger. Das war manchmal gar nicht so einfach, denn es gab so einige gute Vorleser. Spaß hat es aber allen gemacht, vor allem weil es schöne Anregungen zum Lesen vieler neuer Bücher gab.
Am 11. Dezember traten nun beim Schulentscheid die vier Klassensieger Björn Specht, Adrian Speck, Melis Karabacak und Tobias Ludwig gegeneinander an. Dafür musste jeder Schüler erneut aus einem selbst gewählten Text und anschließend aus einem Fremdtext vorlesen. Die Jury bestand auf dieser Ebene aus Lehrkräften und Schülervertretern und sie hatte es auch diesmal nicht leicht. Alle Schüler/innen lasen ansprechend, betonten sinngemäß und ließen sich auch durch den Fremdtext nicht beirren. Gut gemacht!
Kleine Unterschiede gab es aber doch und so konnte man schließlich Björn Specht aus der 6a zum Schulsieg gratulieren. Neben der offiziellen Urkunde erhielt der Sechstklässler einen Buchpreis. Björn wird im Februar beim Kreisentscheid gegen die Sieger der anderen Schulen aus dem Landkreis Celle antreten. Wir drücken die Daumen!

Schulpflanzaktion in der Wathlinger Oberschule im November 2013
Die Vorgeschichte
Frau Ulbrich brachte im Frühjahr 2013 die Idee mit in die Schule und stellte sie der Biologielehrerin Frau Burgdorf-Köneke vor: Firma Rossmann richtet mit der Deutschen Umwelthilfe eine bundesweite Schulaktion aus: "Ein Baum für jedes Kind - Schüler pflanzen Bäume". Nachdem die Bedingungen für diese Pflanzaktion erkundet wurden, entschied man sich in der Schule für eine Anmeldung übers Internet zur Teilnahme. Bäume sind immer gut und auf dem großen Schulgelände wurden bereits erste Pflanzstellen ausgeguckt.
Die Zeit verging und die Oberschule Wathlingen erhielt als eine von vielen Schulen den Zuschlag, beim Bäume Pflanzen (30.000 bundesweit) dabei zu sein. Zu einer vorgegebenen Zeit im Oktober/ November 2013 mussten wir einen Pflanztag festlegen.
Nun wurde es Ernst. Frau Burgdorf-Köneke übernahm weiterhin die Organisation und wollte sich um die Genehmigungen der Pflanzstellen kümmern. Was zu Beginn wie ein einfacher Spaziergang aussah, entpuppte sich als ein Hindernislauf, der fast nicht zu schaffen war. Um es kurz zu machen, den erträumten Pflanzstellen auf dem Schulgelände standen unterirdische Versorgungseinrichtungen im Wege, Feuerwehreinfahrten, unerwünschte künftige Sichtbarrieren oder das Verbot, Bäume, die ja mit den Jahren groß werden, in die Nähe des Schulgebäudes zu setzen.
Nun haben wir in unmittelbarer Nachbarschaft das neue große Gelände des 4-Generationen-Parkes. Frau Gehrke von der Samtgemeinde wurde vom Bürgermeister beauftragt, das Grundstück nach einer Pflanzstelle zu erkunden. Dankenswerter Weise konnte sie einen Bereich zum Pflanzen unserer erwarteten 40 Setzlinge frei geben. Kurze Zeit später wurden uns die Pflanzen in zwei Bündeln zugeschickt. In der Zwischenzeit hatte sich Frau Freyer mit ihrer Klasse eingeklinkt, als Hauptverantwortliche die Aktion mit zu tragen. Es sollten ja Schüler und Schülerinnen sein, die bei dieser guten Idee aktiv werden und Verantwortung für "ihre Bäume" übernehmen, auch für die nächsten Jahre.
Da die Sponsoren sich Berichte mit Fotos zu den Pflanzaktionen erbaten, mussten wir an alle beteiligten Schülereltern die "Einwilligung in die Veröffentlichung von personenbezogenen Daten" einholen.

Die Pflanzaktion
Am 13.November um 14 Uhr war es so weit. Der Wathlinger Gärtnermeister Olaf Hollerung stand uns als Fachmann zur Seite und gab ein paar Auskünfte, bevor Löcher in die Erde gegraben wurden um die Setzlinge einzupflanzen. Herr Hollerung wertete das zum Anwachsen wichtige Wurzelwerk der Pflanzen als sehr gut und kräftig. Jedes Kind suchte sich seinen Baum aus. Linde, Rot- und Weißbuche standen zur Auswahl. Es war Melanie Freyers Klasse 8a und einige Schülerinnen aus den Wahlpflichtkursen Biologie und Erdkunde Klasse 7, die am Mittwoch dabei waren. Die Lehrerinnen Freyer, Ulbrich, Burgdorf-Köneke und auch die pädagogische Mitarbeiterin Margitta Harms, die den Kontakt zu Olaf Hollerung hergestellt hatte, stellten Spaten und Arbeitskraft zur Verfügung.
Mit total guter Laune traten die Schüler und Schülerinnen in Aktion. In weniger als einer Stunde waren die Baumsetzlinge gepflanzt und nebenbei der Kuchen von Frau Freyer aufgegessen.
Nun werden die Schüler mit ihren Namen "ihre" Bäume noch kennzeichnen, damit sie sie im Auge behalten und pflegen können, um sie die nächsten Jahre - hoffentlich - beim Wachsen zu beobachten.

Praktikumsausstellung im Hauptschulzweig der Oberschule
Bei der diesjährigen Praktikumsausstellung des 9. Jahrgangs gab es wieder viele interessant und liebevoll gestaltete Stände. Die Jury, die die unbefriedigende Aufgabe hatte, sich unter vielen guten für die besten Stände zu entscheiden, prämierte schließlich folgende Schülerinnen und Schüler:

5. Platz: Maria Acar - Schneiderei im Schlosstheater, Nick Kirner - Metallbau Seger (je ein Gutschein über 10EUR von CBS Peters)
4. Platz: Jana Düvel - Cafe Müller, Diyar Altun - DRK (je ein Gutschein über 15 EUR von CBS Peters)
3. Platz: Alexandra Schmidt und Timo Stark - DRK (je ein Gutschein über 20 EUR von CBS Peters)
2. Platz: Gülistan Akyol - Blatt & Blüte (2 Kinogutscheine)
1. Platz: Aysan Acar und Hitice Sagyan - Olivenapotheke (4 Kinogutscheine)

Die Preise wurden vom Elternverein der Oberschule gestiftet.

Mittlerweile eine Institution: Viertes Ausbildungsplatz-Speed-Dating von Agentur für Arbeit Celle und Oberschule Wathlingen
Vorstellungsgespräche im Schnellverfahren - dieses Konzept hat sich mittlerweile bewährt, und so haben die Oberschule Wathlingen und die Agentur für Arbeit Celle zum vierten Mal ein Ausbildungsplatz-Speed-Dating organisiert. Statt in die Klassenräume begaben sich so 115 Schülerinnen und Schüler der Oberschulen Wathlingen, Eicklingen und Lachendorf in die Aula des Schulzentrums, wo bereits Personalverantwortliche und Geschäftsführer von 14 regionalen Arbeitgebern auf sie warteten. Für 27 unterschiedliche Berufe konnten sich die Schülerinnen und Schüler bewerben, und das Angebot wurde rege angenommen.
Die jungen Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung wussten, was sie erwartet. "In den letzten Wochen haben wir mit unseren Ausbildungsplatzsuchenden Bewerbungsmappen geschrieben und korrigiert, Vorstellungsgespräche geübt, Informationen über die beteiligten Betriebe recherchiert und uns so auf den heutigen Tag vorbereitet" erläuterte Fritz Sudmeier, didaktischer Leiter der Oberschule Wathlingen. "Was kommt nach der Schule? Diese Frage ist bei den Schülerinnen und Schülern der Entlassklassen stets präsent. Von Bewerbungstrainings über Assessment-Center bis zu Projektstunden, in denen der heutige Tag vorbereitet wurde, steht das Thema Berufswahl regelmäßig auf dem Stundenplan. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit bietet regelmäßig Sprechstunden in der Schule an und begleitet unsere Schülerinnen und Schüler so aktiv von den ersten Überlegungen zur Berufswahl bis zur Ausbildungsplatzvermittlung am heutigen Tage", ergänzten Christa Schwerthelm, Fachbereichsleiterin Wirtschaft und Julia Gold, Lehrerin des Realschulzweigs.
Josef Ostler, Geschäftsführer des Ringhotels Celler Tor, der Auszubildende für die Berufe Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau und Hotelfachmann/-frau anbot, bestätigte: "Es haben sich gut geeignete, motivierte Bewerber vorgestellt. Die hervorragende Vorbereitung und Organisation des Ausbildungsplatz-Speed-Datings durch die Oberschule Wathlingen und die Agentur für Arbeit Celle ist wirklich ein Alleinstellungsmerkmal."
Die Bewerbungsgespräche dauerten jeweils 15 Minuten, davon waren 5 Minuten für ein Feedback der Arbeitgeber vorgesehen. "Die Schülerinnen und Schüler nehmen in der Regel an mehreren Vorstellungsrunden teil. Von Gespräch zu Gespräch wird man sicherer, und weiß durch das Feedback, welche Erwartungen Arbeitgeber haben. Der persönliche Eindruck überwog heute, Motivation und Ausstrahlung konnten so sicher auch mal eine weniger gute Note ausgleichen" erläuterte Hans-Werner Milde, Berufsberater der Agentur für Arbeit Celle, das Konzept des Ausbildungsplatz-Speed-Datings. Weitere Informationen rund um das Thema Ausbildung sowie freie Ausbildungsstellen in der Region erhielt man am Stand der Arbeitsagentur, Berufsberater und Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit Celle standen für alle Fragen rund um die Berufswahl zur Verfügung.
So konnte mit der vierten Auflage an die vorhergehenden, erfolgreichen Veranstaltungen angeknüpft werden, und die Glocke, die die Speed-Dating-Runden einläutete, erklang sicher nicht zum letzten Mal im Schulzentrum Wathlingen.

Wathlinger Schüler verknüpfen die Theorie mit der Praxis
Anlässlich des aktuellen Themas im Fach Wirtschaft hat sich die Klasse 10bH ein klasseninternes Projekt erarbeitet. Anlassbezogen wollten sich die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner aus der Wirtschaft erarbeiten. Folgende Fragestellungen sollten den Weg vom "trockenen" theoretischen Schulunterricht des Faches Wirtschaft in die pekuniär "fließende" Praxis führen: Wie können wir unsere Klassenkasse aufbessern? Welche schulinternen Gegebenheiten können wir nutzen? Wie können Verknüpfungen zur regionalen Wirtschaft hergestellt werden? "Lasst uns doch beim Monte-Kali-Lauf Hot Dogs verkaufen!" Dieser Geistesblitz von Savanna Lamont sollte in die Tat umgesetzt werden. Nach einer Prüfung der klassen- und schulinternen Umsetzung sollte ein geeigneter Kooperationspartner aus der regionalen Wirtschaft gewonnen werden. Dieser wurde schnell und unkompliziert in Form des REWE-Marktes in Wathlingen gefunden. Die Marktleiterin, Frau Böse, war sofort von diesem Projekt begeistert. Per Handschlag hat die Klasse 10bH den REWE-Markt Wathlingen als Kooperationspartner gewinnen können. "Herr Meißner, unser Unternehmen freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihrer Klasse." Durch diesen Satz wurde die Kooperation beschlossen. Fazit: Während des Monte-Kali-Laufes der Oberschule Wathlingen wurden 300 Hot Dogs verkauft. "Die gehen ja weg wie warme Würstchen!" (Robin Benthin, 10bH).

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